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Die Top 5 Weihnachtsgeschenke für Wellenreiter

Weihnachten steht vor der Tür und es wird langsam Zeit sich Gedanken über schöne Weihnachtsgeschenke zu machen. Was legen wir unseren Liebsten unter den Weihnachtsbaum und was darf auf unserem Wunschzettel nicht fehlen? Ich habe hier meine Top 5 an nützlichen Accesoires zusammengestellt, die den gemeinen Wellenreiter zu Weihnachten glücklich machen. 

*Dieser Beitrag wurde erstmalig am 4.12.2015 veröffentlicht und am 28.11.2017 überarbeitet.

Wer schon den einen oder anderen Beitrag von mir gelesen hat, wird festgestellt haben, dass ich ein eher praktisch orientierter Mensch bin. Das spiegelt sich auch in der Auswahl der Geschenkideen wieder. Irgendwelcher Surf-Schi Schi mag als Geschenk auf den ersten Blick liebevoller wirken, aber die Sachen die ich hier vorstelle sind einfach so unglaublich nützlich, dass euch jeder Beschenkte zutiefst dankbar sein wird. Wenn ihr also jemanden wirklich lieb habt, sind sie genau das richtige.

1. Surf Poncho

Für mich ein absoluter Geschenk-Klassiker: Der Poncho. Ich habe meinen selbst vor ein paar Jahren zu Weihnachten bekommen und auch schon mal einen verschenkt. Das Umziehen vor und nach dem Wellenreiten kann schon ein echter Krampf sein. Manche Leute haben kein Problem damit einfach mal in der Öffentlichkeit „blank“ zu ziehen, aber in einigen Ländern (z.B. Marokko) wird das gar nicht gerne gesehen. Abgesehen davon, dass es dann auch schnell ungemütlich kalt wird. Der Surf Poncho löst beide Probleme und ist für mich eines der besten Accessoires rund ums Wellenreiten. Einfach das Neo- Oberteil ausziehen, überwerfen und schon hat man seine eigene mobile Umkleidekabine. Mittlerweile haben eine Vielzahl von Herstellern Ponchos im Angebot.


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2. Change Matt

Auch die nächste Geschenkidee betrifft das Thema umziehen. Ein altbekanntes Problem nach einer Surfsession liegt darin, dass es sich beim Ausziehen des Neos kaum verhindern lässt, dass dieser zu irgendeinem Zeitpunkt auf dem Boden im Sand landet. Beim Auswaschen kann man dann gleich ein paar Minuten mehr einplanen. Zum Glück haben sich auch hier irgendwelche schlauen Menschen etwas ausgedacht: Die Change-Matt (also Umzieh-/ Wechselmatte). Diese kann man einfach auf dem Boden ausbreiten und als Untergrund für seine Umziehaktion verwenden. Außen an der Matte verläuft ein Bändchen und wenn man seine Nassen Klamotten los ist, kann man die Matte damit zu einem kleinen Sack zusammenziehen, der seine Ladung wasserdicht verpackt. Wenn man nicht will, dass seine Klamotten ein Eigenleben entwickeln, sollte man diese natürlich in absehbarer Zeit wieder da rausholen, nicht erst bei der nächsten Session. Die Change-Matt ist ein gute Ergänzung zum Poncho. Der beschenkte sollte am besten schon einen besitzen, oder beides bekommen. Auch hier gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Herstellern. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit FCS gemacht. Da ein nasser Neo nicht gerade leicht ist, kann ich mir vorstellen, dass all zu billige Varianten beim Transport reißen.


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3. Abus Key Garage

In einer Hinsicht ist für Wellenreiter die moderne Technik ein Fluch: Autoschlüssel werden heutzutage immer mehr mit Elektronik vollgestopft. Das führt zu dem ungünstigen Nebeneffekt, dass sie keine Feuchtigkeit mehr abkönnen und man sie bei einer Surf-Session nicht ohne weiteres mit ins Wasser nehmen sollte. Sie sehen zwar manchmal so aus, als ob sie dicht halten würden, aber ich kann aus eigener leidvoller Erfahrung sagen, dass der Schein trügt. Manchmal kann man die Elektronik aus Fernbedienung demontieren, aber der Widerzusammenbau kann da schnell zum Nervenkitzel werden. Wenn ich unterwegs bin, verwende ich deshalb meistens die Abus Key Garage. Ich kenne einige Leute, die sie auch verwenden und habe bisher noch von keinem gehört, dass sie aufgebrochen wurde. Eine 100 prozentige Sicherheit ist – wie bei allem – natürlich nicht gegeben.


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4. Roof Rack Northcore

Wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist und trotzdem einen kleinen und somit günstigeren Mietwagen buchen will, bleibt in der Regel nichts anderes übrig, als seine Boards aufs Dach zu schnallen. Ohne Dachträger führt das schnell zu Beschädigungen am Fahrzeug. Der Markt bietet eine Menge Varianten von Reisedachträgern, um hier Abhilfe zu schaffen. Die Preise sind mit dem Surfboom in Deutschland in den letzten Jahren allerdings ziemlich angezogen. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Roof-Rack von Northcore, der bequem im Koffer Platz findet und ohne großen Aufwand und Werkzeug auf jeden 4-Türer gespannt werden kann. Die Boards können mit den mitgelieferten Spanngurten durch Schlaufen oben an der Auflage fixiert werden.

5. Surfskate von YOW

Wer meinen Beitrag über Surfskates gelesen hat weiß, dass ich dieses Frühjahr zu einem absoluten Fan dieser Geräte geworden bin. Deshalb empfehle ich genau das Modell, für welches ich mich selbst entschieden habe als Weihnachtsgeschenk für einen Wellenreiter, den ihr sehr lieb habt (leider nicht ganz günstig). Auch wenn Weihnachten nicht die Jahreszeit ist, zu der man jeden Tag über den Asphalt pflügen möchte, handelt es sich dabei um ein Geschenk, dass garantiert das Herz jedes landlocked Surfers höherschlagen lässt. „Mein“ Brett ist das „Puerto Escondido Way“ von YOW (273,90 Euro). Mit 34,5 Zoll ist es recht groß geraten und wer wie ich nicht 1,95m groß ist, bekommt von YOW auch zahlreiche andere Modelle mit gleichen Achsen, aber kürzerem Deck.

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